Zur
Geschichte des
Gasthauses Islen
In der mit Arvenholz
getäferten Gaststube auf der linken Seite des mittleren Ganges ziert
eine Inschrift mit der Jahreszahl 1697 den oberen Türbalken und dies
dürfte das wahrscheinliche Baujahr dieses alten Walserhauses sein. An
den Sgrafitti der Aussen-fassade erkennt man den Engadiner Einschlag im
Baustil des Hauses.
Im Jahr 1909 erhielt
Erhard Gredig-Büsch von Davos-Platz auf der Gant den Zuschlag für die
Liegenschaft Islen und diese ist bis heute im Besitz der Familien seiner
Nachkommen geblieben. 1913 wurde der Davoser Schiessplatz in die Islen
verlegt und im alten Bauernhaus wurde erstmals eine „Schenk- und Speise-wirtschaft“ eingerichtet. 1974 hat das Haus innen und aussen eine
sorgfältige und umfassende Renovation erfahren und wurde den heutigen
Anforderungen an einen modernen Restaurationsbetrieb angepasst. Bereits
1986 wurden die Gaststuben und die Küche vergrössert und erneut
modernisiert.
1974 wurde die
Restaurant Islen AG gegründet, mit dem Ziel, den Umbau zu finanzieren
und die Weiter-führung dieses alten Davoserhauses als Gaststätte
sicherzustellen. Nachkommen der 3. Generation von Erhard-Gredig-Büsch
führen heute die Aktiengesellschaft. Das Aktienkapital ist je zur Hälfte
im Besitz der Familien von Sylvia und Ruedi Kreis-Gredig, Sargans, sowie
der Familien von Sidonia Kindschi-Gredig
und Reto und Magdi
Gredig-Stiefel, Davos. Bereits sind Nachkommen der 4. Generation an der
Familien-gesellschaft mit Aktien beteiligt.
Seit November 2000
ist das Gasthaus Islen an Cathrin und Otto Fontana verpachtet.
Einen Artikel aus der
Davoser Zeitung vom 5. Dezember 1974 (Autor: Kaspar Jörger) zur
Eröffnung des Gasthauses Islen und zu seiner Vorgeschichte finden Sie
>hier